Tag 4 – in Kapstadt: Lion’s Head, Kirstenbosch & Bo-Kaap
Kirstenbosch

Tag 4 – in Kapstadt: Lion’s Head, Kirstenbosch & Bo-Kaap

Tag 4 verbrachten wir direkt in Kapstadt und besuchten Lion’s Head, Kirstenbosch & Bo-Kaap. Trotz schlechtem Wetter erlebten wir so einiges.

Früh morgens…

Der Wecker an Tag 4 klingelte mitten in der Nacht um 02:45 Uhr. Unser Blick ging vom Balkon unseres Aribnb’s aus verunsichert Richtung Tafelberg und Singal Hill. Die Wolken hingen noch wie am Vorabend tief über dem Tafelbergmassiv, das Wetter war nicht wirklich toll. Nach kurzem hin und her überlegen (und da war ja nun eh schon einmal wach waren) machten wir uns auf Richtung Lion’s Head, denn dort wollten wir den Sonnenaufgang an diesem Tag erleben.

Der Beginn der Lion's Head Wanderung früh morgens in Kapstadt
Der Beginn der Lion’s Head Wanderung

Der Lion’s Head…

Auf den Lions Head führt nur ein Fußweg. Die Wanderung dauert, je nach Fitness, ca. 1 bis 1,5 Stunden und startet an einem Parkplatz an der Signal Hill Road. Als wir starteten, war die Spitze des 669 m hohen Berges in den Wolken. Davon wollten wir uns jedoch nicht abhalten lassen. Bewaffnet mit Taschenlampen ging es los. Das erste Stück ist etwas steiler, der Weg jedoch breit und einfach zu laufen, der Weg wird dann nachdem man etwa auf Höhe Camps Bay ist schmaler und steiniger. Leider wurde die Sicht nach etwa der Hälfte der Strecke so schlecht, dass wir nicht einmal mehr die Lichter von Camps Bay sahen.

… oder doch nicht

Wir waren bereits sowohl am Tag als auch zum Sonnenaufgang auf dem Lion’s Head in Kapstadt und wissen, dass die Wanderung auch im dunkeln auf jeden Fall machbar ist, es jedoch über zwei Leitern und die ein oder andere sehr schmale Stelle nach oben geht. Die Steine waren teilweise vom Nebel feucht und rutschig und so entschieden wir uns nach rund der Hälfte des Weges doch umzudrehen, da es uns einfach zu gefährlich war. Wir hatten im Vorfeld bereits viele Sonnenaufgangs-Bilder im Nebel auf dem Lion’s Head in Kapstadt gesehen und diese waren alle wunderschön. Im Nachhinein haben wir auf Instagram gesehen, dass an diesem Morgen selbst der Sonnenaufgang auf dem Lion’s Head nicht sehr toll gewesen sein muss – also hatten wir die richtige Entscheidung getroffen. Trotzdem wollen wir euch nicht die Sonnenaufgangs-Bilder unserer vorletzten Kapstadt-Reise vorenthalten.

  • Sonnenaufgang auf dem Lion's Head in Kapstadt
  • Sonnenaufgang auf dem Lion's Head in Kapstadt
  • Sonnenaufgang auf dem Lion's Head in Kapstadt
  • Sonnenaufgang auf dem Lion's Head in Kapstadt
  • Sonnenaufgang auf dem Lion's Head in Kapstadt

Sonnenaufgang am Signal Hill

Den Sonnenaufgang schauten wir uns dann auf dem Signal Hill an, jedoch wurde es aufgrund des schlechten Wetters einfach nur hell. Da wir nun früher wieder zurück in unserem Airbnb waren, ging es für uns nochmal eine kleine Runde schlafen :-).

Sonnenaufgang in Kapstadt auf dem Signal Hill - die Alternative zum Lion's Head
Sonnenaufgang auf dem Signal Hill

Leckeres Frühstück

Nachdem wir wieder wach waren, ging es erneut für uns erneut zum Frühstück in das Sidewalk Café im Stadtteil Vredehoek. Das Frühstück dort ist sehr lecker und das Café total liebevoll eingerichtet. Frisch gestärkt machten wir uns auf nach Kirstenbosch in den National Botanical Garden. Kurz bevor wir den Parkplatz erreichten, begann es zu regnen. Das drückte natürlich leicht auf die Stimmung, denn wer hat schon Lust wenn es regnet durch einen Botanischen Garten zu laufen. Kurzerhand entschieden wir uns wieder umzudrehen und ein bisschen in der Innenstadt shoppen zu gehen.

Parken im City Bowl

Wir parkten in der Loop Street. Dort gibt es keine Parkscheinautomaten wie bei uns, sondern offizielle Parkwächter (erkennt man am blau-orangen Outfit) die von der Stadt angestellt sind. Diese notieren mit dem Handy genau die Ankunftszeit und den Standplatz, bezahlt wird eine feste Gebühr wenn man zurück kommt. Zu unterscheiden sind diese offiziellen Parkwächter von den Parkeinweisern die in vielen Straßen stehen und für ein Trinkgeld beim ein- und ausparken helfen und auch auf das Auto „aufpassen“.

Die Innenstadt & der Green Market Square

Für uns ging es dann zu Fuß über die Long Street zum Green Market Squere. Dort gibt es viele verschiedene Markstände. Man wird dort sofort angesprochen, da die Händler natürlich möchten, dass man etwas kauft. Die meisten behaupten, dass es „handmade“ sei, was leider oft nicht stimmt, denn viele Produkte findet man an vielen Ständen oder in den offiziellen Souvenirshops. Handeln ist hier übrigens wichtig, sonst zahlt man auf jeden Fall zu viel. In der Nähe des Green Market Squere fanden wir einen kleinen Laden, der verschiedene Kerzen, Kissen, Tischdecken etc. hatte, auch hier wurde damit geworben, dass es „handmade“ sei diese Produkte machten auch den Eindruck, dass es wirklich so ist. Und so nahmen wir uns hier ein kleines Andenken mit.

Der Green Market Square
Der Green Market Square

Kirstenbosch National Botanical Garden

Anschließenden starteten wir einen neuen Versuch nach Kirstenbosch. Leider hingen die Wolken so in den Bergen, dass es wieder leicht zu regnen begann, als wir auf den Parkplatz fuhren. Dieses Mal wollten wir uns davon jedoch nicht abhalten lassen und so holten wir uns trotzdem die Eintrittstickets. Der Eintritt kostet 75 ZAR (rund 4,70 €). Kirstenbosch gilt als einer der schönsten botanischen Gärten und selbst bei Regen ist die Kulisse mit dem Tafelbergmassiv im Hintergrund einfach toll. Die vielen Grünflächen laden zum Picknick ein, im Sommer finden hier auch öfter Konzerte statt. Aber Bilder sagen hier mehr als viele Worte.

Das Bo-Kaap

Auf dem Rückweg legten wir noch einen kurzen Stopp im Bo-Kaap ein. Viele kennen die farbigen Häuser sicherlich von Instagram-Bildern. Das Bo-Kaap ist eine Siedlung von Kapmalaien in Kapstadt.Die Siedlung entstand im 18. Jahrhundert nachdem die Kapmalaien aus der Sklaverei entlassen wurden.

Abendessen an der V&A Waterfront

Den Abend liesen wir dann gemütlich an der Waterfront in einem Fischrestaurant ausklingen. Nach dem Erlebnisreichen Tag in Kapstadt mit Lion’s Head, Kirstenbosch und Bo-Kaap war das genau das richtige. An der Waterfront gibt es übrigens viele Restaurants mit leckerem Essen zu einem (für deutsche Verhältnisse) guten Preis. Leider hatten wir mit unserem Uber etwas Pech, denn an der Waterfront gibt es verschiedene Abholpunkte und wir warteten am falschen Platz, so dass unser Uber wieder weg fuhr. An der Waterfront stehen jedoch auch immer genügend Taxis bereit.

Tipps:

  • Der Sonnenaufgang auf dem Lion’s Head ist einfach wunderschön – auch wenn es dieses Mal für uns nicht geklappt hat, können wir euch diese Wanderung nur ans Herz legen.

  • Kirstenbosch gilt nicht umsonst als einer der schönsten Botanischen Gärten der Welt. Eine wunderschöne Pflanzenwelt mit einem tollen Ausblick auf das Tafelbergmassiv.



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