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Tag 3 – Am Kap der guten Hoffnung

Ein Besuch Südafrikas ist ohne einen Ausflug an das Kap der guten Hoffnung nicht komplett. Doch nicht nur das klassische Bild am Schild lohnt sich. Auf dem Weg von Kapstadt zum Kap der guten Hoffnung solltet ihr auf jeden Fall den ein oder anderen Stopp einplanen.

Muizenberg

Nach einem gemütlichen Frühstück ging es gegen 09:00 Uhr los. Das Wetter war zwar nicht das beste, jedoch war es relativ windstill. Wer sich in Ruhe alles ansehen möchte, sollte auf jeden Fall einen ganzen Tag für diesen Ausflug einplanen. Über die M3 und die M5 ging es für uns zunächst Richtung Muizenberg. Am Strand von St. James an der False Bay findet man einige bunte Strandhütten. Diese dienten während der Apartheit als Umkleidekabinen für Weiße. Zwischenzeitlich stehen die Hütten natürlich allen zur Verfügung und geben ein tolles Fotomotiv ab.

Boulders Beach

Boulders Beach ist ein kleiner Strandabschnitt in der Ortschaft „Simon’s Town“. Der Strandabschnitt ist Teil des Table Mountain National Parks und Heimat von einer Brillenpinguinkolonie. Um die kleinen süßen Pinguine sehen zu können, muss man allerdings zunächst den Eintritt von 160 Rand (also rund 10 €) bezahlen. Am benachbarten Strand gibt es zwar auch ab und an ein paar Tiere zu sehen, jedoch lange nicht so viele wie in dem Bereich in dem Eintritt gezahlt werden muss. Zwei Stege führen dann hinunter ans Wasser und so zu den rund 3.000 Tieren. Leider ist hier immer relativ viel los, jedoch lassen sich die Tiere hiervon nicht stören.

Pinguine
Pinguine am Boulders Beach

Der Nationalpark am Kap der guten Hoffnung

Früher von vielen Seefahrern gemieden – heute bei den Touristen sehr beliebt, das Kap der guten Hoffnung. Das Kap der guten Hoffnung und der Cape Point befinden sich in einem rund 8.000 ha großen Nationalpark. Die aktuellen Öffnungszeiten und Preise findet ihr hier auf der offiziellen Internetseite. Aktuell wird bei Einfahrt in den Park ein Eintritt in Höhe von 320 ZAR/pro Person (umgerechnet ca. 20 Euro) fällig. Man erhält eine Karte des Parks mit allen Wegen ausgehändigt. Der Nationalpark ist unter anderem Heimat von Antilopen, Straußen, Pavianen und Zebras.

Restaurants & Co.

Die Hauptstraße führt nach einigen Kilometern direkt zum Parkplatz vom Cape Point. Dort gibt es auch Toiletten, ein Restaurant und eine Bistro sowie Souvenirshops. Wir haben uns etwas in dem Bistro bestellt und haben das Essen mit Aussicht auf das Meer genossen. Allerdings muss man auf sein Essen gut aufpassen, denn als wir da so saßen kamen Vögel die versucht haben uns immer etwas von unserer Pizza aus der Hand zu schlagen. Am Kap gibt es auch Paviane, die es ebenfalls immer auf das Essen von Touristen abgesehen haben. Bei unserem letzten Besuch haben wir leider keine gesehen. Bei früheren Fahrten ans Kap haben wir jedoch immer wieder Paviane gesehen. Frisch gestärkt haben wir uns auf den Weg zum Leuchtturm gemacht.