Tag 3 – Gränna, zwischen Zuckerstangen und dem zweitgrößten See Schwedens

Nach einer weiteren Nacht in Schweden die wir auf einem Campingplatz in Gränna, direkt am Rande des Vättern verbracht hatten, machten wir uns morgens gleich auf zu einer kleinen Entdeckungstour.

Gränna und der See Vättern

Gränna ist eine kleine Ortschaft in der südschwedischen Provinz Jönköpings Iän. Die Stadt hat rund 2.600 Einwohner und ist vor allem für Polkagris (rot-weiß-gedrehte Zuckerstangen) bekannt. Wegen der schönen Lage am zweitgrößten See Schwedens, dem Vättern, zieht der Ort insbesondere auch in den Sommermonaten viele Touristen an. Der Vättern ist im Süden bis zu 120 m tief und 135 km lang.

Stellplätze in Gränna

Rund um Gränna haben wir keinen kostenlosen Stellplatz gefunden. Auch wenn in der App Park4Night einige Stellplätze eingetragen sind, so mussten wir leider feststellen, dass bei vielen das Stehen über Nacht verboten ist. Neben dem Campingplatz in Gränna gibt es jedoch in der Nähe des Hafens auch einen großen Parkplatz. Auf diesem ist Parken über Nacht erlaubt, die Nacht kostet hier ohne Strom etc. circa 15 Euro. Zusätzlich gibt es auf diesem Parkplatz noch einen Bereich, der mit einer Schranke vom restlichen Parkplatz getrennt ist. Hier stehen euch dann für rund 22 Euro zusätzliche Stellplätze mit Strom und Sanitäranlagen zur Verfügung. Da wir in der Nebensaison unterwegs waren, war der angrenzende Campingplatz nicht viel teurer für die Stellplätze auf dem Asphalt. So entschieden wir uns für circa 28 Euro direkt auf dem Campingplatz mit einem schönen Blick auf den See zu übernachten.

Stellplatz in Gränna mit direktem Zugang zum See
Stellplatz in Gränna mit direktem Zugang zum See

Auf Entdeckungstour in Gränna

Nach einer recht stürmischen Nacht machten wir uns zu Fuß vom Campingplatz auf in die Stadt. Dort entdeckten wir gleich die vielen kleinen süßen Läden, die Polkagris herstellen und verkaufen. Zunächst holten wir uns allerdings in einem der vielen schönen kleinen Café’s eine heiße Schokolade (mit kleinen Marshmallows :-)) und einen Cappuccino.

Anfang Oktober war an diesem frühen Sonntagmorgen noch nicht wirklich was los auf den Straßen.

An der Stelle an der die Brahegatan zur Jönköpingsvägen wird befindet sich ein kleiner, schön angelegter Park. Von dort kommt man über eine Treppe auf den „Grännaberget“ und zum Freiluftmuseum. Leider hatte dieses im Herbst bereits geschlossen. Trotzdem bietet diese kleine Anhöhe einen schönen Blick auf Gränna und den Vättern. An schönen Sommertagen hat dort wohl auch ein Café geöffnet.

Bevor es für uns zurück zum Campingplatz ging, legten wir noch einen Stopp in einem der Polkagris-Läden und deckten uns mit den leckeren rot-weißen Bonbons ein. Für Tanja war es wie ein Besuch im Schlaraffenland. Auch ein paar Mitbringsel für unsere Lieben Zuhause kauften wird dort gleich ein.

Vor dem Weiterfahren deckten wir uns noch in einem kleinen Supermarkt mit Lebensmittel ein.

Lohnt sich ein Besuch in Gränna?

Wer uns und unsere vergangenen Reisen kennt, der weiß, dass wir normalerweise sehr viel mehr unternehmen, wenn wir in Städten unterwegs sind. Wirklich viel erleben kann man dort – zumindest im Herbst -aber nicht. Jedoch ist das Örtchen direkt am Vättern traumhaft schön. Gränna hat uns das Bild eines typisch schwedischen Orts vermittelt. Auch die kleinen Süßigkeitenläden und die kleinen Café’s haben es uns angetan.

Unterwegs in Gränna
Unterwegs in Gränna

Entlang des Vättern

Weiter ging es für uns Richtung Uppsala. An diesem Tag hat es leider sehr viel geregnet, so dass wir uns entschieden haben noch ein gutes Stück zu fahren. Unterwegs, insbesondere entlang des Sees, gibt es viele kleine schöne Aussichtspunkte, an denen man einen kurzen Stopp einlegen kann.

Tipps:

  • Gränna, der schöne Ort am Vättern ist aufgrund der Lage einen Besuch wert.

  • Wer Gränna besucht sollte auf jeden Fall die süßen, leckeren Polkagris probieren.

Überlegt ihr euch nach Schweden zu reisen? Dann schaut doch in unserer Kategorie: Schweden – Unterwegs im hohen Norden vorbei und lest nach, was wir noch alles erlebt haben.



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