Tag 10 – Die White Mountains

Natur pur

Am Morgen von Tag 10 machten wir uns auf in Richtung Mount Washington. Mount Washington liegt in den White Mountains und ist mit rund 1.917 m der höchste Berg im Nordosten der USA.


Das erfährst du in diesem Beitrag:


Der Weg dorthin führte uns durch den wunderschönen White Mountain’s National Forest.

Die Mautpreise für den Mount Washington
Die Mautpreise

Der Aufstieg

Doch wer glaubt, dass wir auf den Berg hochgelaufen sind der täuscht sich – immerhin sind wir in den USA. Es gibt verschiedene Möglichkeiten zum Gipfel des Mount Washington zu gelangen, natürlich kann man hochwandern, es gibt mehrere, sehr steile Wanderwege. Es gibt aber auch die Möglichkeit mit einer Zahnradbahn, der Mount Washington Cog Railway auf den Gipfel zu fahren. Da wir am 05.07. dort waren und das Datum zur Hochreisezeit in den White Mountains zählt, hätten wir für eine Fahrt mit der Zahnradbahn stolze $81 pro Person bezahlt. Wir haben uns daher für die dritte Möglichkeit, die Fahrt mit dem eigenen Auto entschieden. Im Juli ist die mautpflichtige Straße täglich (bei gutem Wetter) von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Für die Benutzungs der Straße wird eine Maut für ein Auto mit dem Fahrer in Höhe von $31 fällig, jeder zusätzliche Fahrzeuginsasse kostet nochmals $9. Nähere Info’s erhaltet ihr hier.

Als wir an der Mautstelle ankamen, hatte sich schon eine Schlange gebildet und wir mussten etwas warten bevor es für uns los ging. Die rund 12 Kilometer gehen teilweise sehr steil bergauf und sind nichts für ganz schwache Nerven. Unterwegs gibt es immer wieder kleine Haltebuchten an denen man die Aussicht genießen kann. Nach rund 45 Minuten (inkl. dem ein oder anderen Fotostopp) erreichten wir den Parkplatz und mussten nur noch die letzten paar Stufen bis zum Gipfel laufen. Dort oben war total viel los. Aber die Aussicht war sehr beeindruckend. Da so viel los war, hielten wir uns hier nicht allzu lange auf. Auch beim Weg zurück mussten wir den ein oder anderen Stopp einlegen, da die Bremsen ansonsten zu heißt gelaufen wären.

  • Mount Washington in den White Mountains
  • Mount Washington in den White Mountains
  • Mount Washington in den White Mountains
  • Mount Washington in den White Mountains
  • Mount Washington in den White Mountains
  • Mount Washington in den White Mountains
  • Mount Washington in den White Mountains

Artists Bluff in den White Mountains

Als nächstes stand noch eine kleine Wanderung in den White Mountains, nämlich der Artists Bluff Loop Trail, auf unserem Programm. Die Rundwanderung dauerte rund eine Stunde und führte uns die meiste Zeit durch den Wald. Am Anfang geht es kurz etwas bergauf, aber die Wanderung ist nicht sonderlich schwierig. An manchen Stellen muss man etwas aufpassen, da man immer wieder über Wurzeln und Steine gehen muss. Kurz bevor es wieder bergab geht, gibt es eine kleine Abzweigung zu einem Felsvorsprung auf dem man eine schöne Aussicht hat.

The Basin in den White Mountains

Weiter ging es für uns zu „The Basin„. Hier führt ein kurzer Fußweg entlang eines Flußes zum „Basin“ und zu kleinen Wasserfällen. Da es an diesem Tag sehr heiß war, badeten auch einige Leute entlang des Flußes.

Flume Gorge in den White Mountains

Gegen Spätnachmittag erreichten wir dann noch „Flume Gorge„. „Flume Gorge“ ist eine 30 m tiefe und teilweise nur 3 m breite Schlucht im Franconia Notch State Park in den White Mountains. Wir waren schon etwas spät dran als wir am Besucherzentrum ankamen, jedoch hatten wir Glück und konnten mit einem der letzten Busse vom Besucherzentrum in Richtung Schlucht fahren. Der Eintritt für Bus und Schlucht schlägt mit $16 pro Person zu Buche. Der Weg durch die Schlucht ist zwar einfach zu gehen, führt aber immer wieder über Stufen. Uns hat es dort sehr gut gefallen. Aber überzeugt euch auf den Bildern selbst.

Als wir uns auf den Rückweg machten, mussten wir den gesamten Weg zum Parkplatz laufen, da aufgrund der Uhrzeit keine Pendelbusse mehr fuhren. Aber auch das Stück durch den Wald war wirklich schön zu laufen.

An diesem Tag hatten wir eine ganz andere Seite der USA als bisher kennen gelernt und diese gefiel uns ebenfalls sehr gut.

Tipps:

  • Auch in den USA ist die Richtige Kleidung wenn man viel unterwegs ist enorm wichtig. Auf dem Mount Washington war es kalt und windig und wir waren froh Pullis dabei zu haben. Beim Artists Bluff war es sehr heiß und bei Flume Gorge wieder kühl, also am besten immer einen Pulli oder eine Jacke mitnehmen.

  • Den Franconia Notch State Park kann man nur empfehlen – dort gibt es so viele schöne Ecken!


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