Zum Inhalt springen
Startseite » Reiseblog » Tag 9 – Natur und Menschenmassen

Tag 9 – Natur und Menschenmassen

Als am nächsten Morgen der Wecker gegen 04:00 Uhr klingelte waren wir uns nicht mehr so sicher, ob das mit dem Sonnenaufgang an der Basteibrücke unsere beste Idee war. Doch wir entschieden uns dafür, unser gemütliches Bett zu verlassen und es zumindest zu versuchen. Wenn wir schon einmal in der Nähe waren wollten wir das auch nutzen. Wie wir dir bereits in unserem Beitrag zu Tag 7 und Tag 8 – Dresden berichtet haben, waren wir schon am Vortag einmal an der Basteibrücke. Nun wollten wir sie nochmals bei Sonnenaufgang „einfangen“.


Das erfährst du in diesem Beitrag:


Parken an der Basteibrücke

Da wir am frühen Morgen keinen weiten Fußweg haben wollten, parkten wir direkt auf dem Parkplatz der Bastei Brücke und waren leicht schockiert. Als Wohnmobil kann man nämlich nur ein Tagesticket lösen – und das kostet für 24 Stunden 12 Euro, übernachten ist dort jedoch nicht erlaubt. Da wir nur einen kurzen Stopp einlegen, empfanden wir das als kleine Abzocke. Mit einem PKW ist z.B. auch ein 3 Stunden-Tarif möglich. Zur Bastei läuft man jedoch von diesem Parkplatz aus nur 10 Minuten, daher war uns dieser Parkplatzpreis das am frühen Morgen wert.

Sonnenaufgang an der Basteibrücke

Auf der Aussicht angekommen, zeigte sich der Himmel leider noch sehr bewölkt. Wir befürchteten schon keinen schönen Sonnenaufgang zu sehen.

Es war ein kühler Morgen und der Wind wehte ganz schön stark. Wir machten einige Bilder von der Bastei und genossen es, dass außer uns nur noch ein paar weitere Fotografen vor Ort waren. Nachdem wir einige Bilder gemacht hatten, kehrten wir etwas frustriert zu unserem Balu zurück. Der Himmel war noch immer bewölkt und wir waren durchgefroren, so dass wir uns erst einmal auf einen warmen Kaffee freuten.

Die Basteibrücke beim Sonnenaufgang
Die Basteibrücke beim Sonnenaufgang, leider war der Himmel noch bewölkt.

Nach unserem Frühstück auf dem Parkplatz klarte der Himmel etwas auf und so machten wir uns nochmals zurück auf dem Weg zum Aussichtspunkt – und dieses Mal wurden wir nicht enttäuscht. Aber überzeugt euch selbst.

Unsere Wanderung auf den Lilienstein

Gegen 07:00 Uhr wurde es langsam voller an der Basteibrücke und wir machten uns zurück auf dem Weg zu unserem Balu und auf den Weg zum Parkplatz des Lilienstein. Der Lilienstein ist das Wahrzeichen der sächsischen Schweiz. Und auf diesen markanten Tafelberg wollten wir hoch. Also schnell die Wandersachen angezogen und los ging es. Am Fuße des Liliensteins gibt es einen Wanderparkplatz. Auch hier mussten wir nochmals 5 Euro für ein Parkplatz-Tagesticket bezahlen. So früh am Morgen bekamen wir problemlos noch einen Parkplatz

Die Wanderung führt zunächst in ein kleines Waldstück, nach ein paar Minuten kommt eine Weggabelung. Wir biegen dort links ab, denn wir möchten den Nordaufstieg nehmen. Um diese Uhrzeit ist es ganz ruhig im Wald, so dass wir sogar ein Reh sehen. Der Weg steigt langsam an und es folgt ein kleines Stück mit Stufen im Waldweg. Mehrere Leitern führt uns immer weiter nach oben.

Nach rund 45 Minuten sind wir oben auf dem Lilienstein angekommen und genießen die wundere Aussicht auf die Sächsische Schweiz. Oben angekommen, kann man einen Rundkurs bis zum Südabstieg laufen. Vorbei kommt man unter anderem an dem Obelisken, der anlässlich der Besteigung des Lilienstein durch August den Starken am 26.07.1708 errichtet wurde, und an einer Gaststätte. Bevor uns der Südabstieg wieder nach unten führte, genossen wir noch an einem Aussichtspunkt, der über Stege miteinander verbunden ist die Aussicht. Der Südabstieg führt über einige Steinstufen, bevor auch dieser Weg wieder zum Waldweg wird. Zwischenzeitlich kamen uns sehr viele Wanderer und Kletterer entgegen. Solltest du auch an einem Sonntag in der Sächsischen Schweiz unterwegs sein, dann empfehlen wir dir auf jeden Fall früh aufzustehen.

Falls du die Tour auch wandern möchtest haben wir hier unsere Komoot-Route für die:

Die Rakotzbrücke

Unser nächstes Ziel an diesem Tag war der Rhododendronpark Kromlau oder besser gesagt die berühmte Rakotzbrücke. Als wir gegen Mittag am Parkplatz des Rhododendronparks ankamen, traf uns fast der Schlag. Klar, waren wir zur besten Ausflugszeit – an einem Sonntagmittag, an dem das Wetter ganz gut war, vor Ort. Doch der Parkplatz war völlig überfüllt, es gab einen Würstchenstand und alle Massen drängten sich zur Rakotzbrücke. Von der mystischen Stille, die die Brücke auf Bildern oft ausstrahlt war leider nicht viel zu sehen. Uns war einfach viel zu viel los, so dass auch wir ein, zwei typische Bilder machten und uns dann dazu entschieden weiterzufahren. Wir wissen nicht, ob wir dieses Ziel nochmals anfahren würden. Denn auch die Brücke empfanden wir von Nahem als kein wirkliches Highlight.

Der Park Sanssouci

Wir lagen an diesem Tag viel besser in der Zeit als gedacht und das Wetter war einfach traumhaft. Also wohin als nächstes? Wir entschieden uns für einen Umweg von circa 1 Stunde und statteten dem Park Sanssouci einen Besuch ab. An das Schloss Sanssouci in Potsdam grenzt eine wunderschöne Parkanlage an. Die Parkanlage gilt seit dem Jahr 1990 als UNESO Welterbe und ist über 300 Hektar groß. Wir schlenderten einfach durch die Parkanlage, die wirklich beeindruckend ist und ließen es uns in der Sonne gut gehen. Gegen Spätnachmittag machten wir uns dann auf zu einem kleinen Stellplatz mit Restaurant, auf dem wir dann die Nacht verbrachten.


Von der sächsischen Schweiz bis zum Schloss Sanssouci

Tipps:

  • Die Wanderung auf den Lilienstein ist nicht allzu lang und sehr abwechslungsreich.

  • Der Park Sanssouci lädt an einem schönen Sonntag definitiv zum Verweilen ein.

Wenn dir der Beitrag gefallen hat oder du Fragen hast, dann lass uns gerne einen Kommentar da und Schau dir auch unsere anderen Reisen an.

Wenn dich auch die anderen Beiträge zu unserer Tour durch Deutschland interessieren, dann schau am besten auf unserer Übersicht zur Tour durch Deutschland vorbei.

Tag 18 Burg Elz - Moselschleife

Kommentar verfassen

Möchtest du nichts mehr verpassen und immer auf dem Laufenden bleiben.

Dann trag dich doch einfach in unseren Newsletter ein.