Tag 8 – Der erste Wasserfall in Schweden, der Trappstegsforsen

Wir lieben Wasserfälle. Uns so haben wir uns auch für unsere Schweden-Reise den ein oder anderen Wasserfall ausgesucht. Gerade im Westen von Schweden gibt es einige tolle Wasserfälle zu bestaunen. Für diesen Tag hatten wir uns den Wasserfall Trappstegsforsen ausgesucht.


Das erfährst du in diesem Beitrag:


Die Fahrt zum Wasserfall

Nach unserem Frühstück machten wir uns auf den Weg dorthin. Der Trappstegsforsen ist ein Wasserfall in Lappland. Der Wasserfall liegt in der Nähe der Stadt Saxnäs in der Region Västerbotten. Bereits die Anfahrt fanden wir toll. Man fährt entlang eines Flusses und hat immer wieder Haltebuchten und Parkplätze um die schöne Aussicht zu genießen. Selbst im regnerischen, schwedischen, Herbst hat sich der ein oder andere Stopp für uns gelohnt, denn trotz Regen, waren wir von der Natur sehr begeistert.

Der Trappstegsforsen

Direkt am Wasserfall befindet sich ein Parkplatz mit einem Kiosk. Dieser hatte im Herbst jedoch bereits geschlossen. Bei dem Trappstegsforsen handelt es sich um einen Wasserfall bei dem das Wasser über viele Stufen nach unten fließt. Der Wasserfall ist sehr breit und daher nicht weniger beeindruckend als ein Wasserfall bei dem das Wasser im „freien Fall“ nach unten rauscht. Trotz der Lage direkt an der Straße hat uns der Wasserfall ganz gut gefallen. Im Nachhinein war es sicherlich nicht der schönste Wasserfall unserer Schwedenreise. Uns hat der Ausflug dorthin jedoch trotzdem sehr gut gefallen.

Aufregung am Abend

Nach einer kleinen Einkaufspause bei der wir unserer Vorräte wieder auffüllten, machten wir uns auf die Suche nach einem schönen Stellplatz. Natürlich regnete es mal wieder. In der App Park4Night hatten wir einen schönen Stellplatz an einem See ganz in unserer Nähe entdeckt. Also machten wir uns auf den Weg dorthin. Von der Hauptstraße führte ein relativ schmaler Weg den Berg hinab, zwischenzeitlich dämmerte es auch bereits.

Ziemlich schnell merkten wir, dass der geschotterte Weg zum Wiesenweg wurde. Da der Weg sehr schmal war konnten wir jedoch nicht umdrehen und mussten auf die Wiese fahren. Langsam versuchten wir wieder herauszufahren, doch wir fuhren uns fest. Zunächst versuchten wir, bestimmt über eine halbe Stunde lang, uns selbst zu befreien, in dem wir beispielsweise versuchten Holzlatten unterzulegen.

Nachdem wir es nicht geschafft hatten und es immer mehr zu regnen begann liefen wir los um bei den Anwohnern in der Nähe um Hilfe zu fragen. Da es sich um ein landwirtschaftlich geprägtes Gebiet handelte, hofften wir, dass uns einer der Anwohner helfen könne. Leider sprach keine der Personen, die wir angesprochen hatten Englisch. Nach einiger Zeit machten wir uns daher enttäuscht zurück auf den Weg zu unserem Van.

Verzweifelt saßen wir in unserem Balu und überlegten, wie wir ihn hier wieder herausbekommen sollten. Zwischenzeitlich war es komplett dunkel. Irgendwann kamen wir auf die Idee den ADAC anzurufen und um Hilfe zu bitten. Über den ADAC wurde dann ein Abschleppunternehmen in unserer Nähe informiert, so dass endlich unsere Rettung nahte. Nachdem wir den Betrag per Kreditkarte bezahlt hatten, wurden wir aus unserer Lage endlich befreit.

Der nette Fahrer des Abschleppwagens verriet uns außerdem noch einen schönen Stellplatz für die Nacht – natürlich auf befestigtem Untergrund. Dorthin fuhren wir dann auch und schliefen nach der Aufregung am Abend tief und fest.

Tipps:

  • Schweden hat viele schöne Wasserfälle zu bieten. Manche sind nur durch eine Wanderung zu erreichen, andere liegen direkt an einer Straße.

  • Passt auf, auf welchen Untergrund ihr mit eurem Van fahrt. Festfahren kann teuer werden :-(.


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